Software
Standard Software und Individual Software
In den meisten Fällen ist der Einsatz standardisierter (kommerzieller oder Open Source) Softwareprodukte für den betrieblichen Einsatz sinnvoll oder sogar empfehlenswert. Standardlösungen gewährleisten oft Preisvorteile, hohe Laufsicherheit, kontinuierliche Weiterentwicklung und ein weit verbreitetes Know-how. Die Software Manufaktur prüft aus diesen Gründen bei jedem Bedarf, ob nicht auch eine standardisierte Softwarelösung die Anforderungen erfüllen kann oder ob eine Erweiterung um individuelle Komponenten sinnvoll erscheint und möglich ist.
Erfahrungsgemäß decken Standard Software Lösungen einschließlich „Customizing“ bis zu 80% des benötigten Funktionsumfanges ab. Customizing ist die flexible Anpassung eines Software Produkts an die Bedürfnisse des Kunden und die jeweiligen Anforderungen, wie z.B. die Abbildung von betrieblichen Prozessen und Arbeitsabläufen, die unterstützt werden sollen oder die Entwicklung von Vorlagen für ein Content Management System (CMS). Oft gibt es aber Fälle, in denen eine Standardsoftware, auch wenn sie noch so flexibel ausgelegt ist, an ihre Grenzen stößt.
Bei komplexen Geschäftsprozessen und -anforderungen, die sich nicht mehr oder nur mit hohem Aufwand durch Standard Software abbilden lassen oder Lösungen für völlig neue Themen und Fachbereiche, können Individual- Entwicklungen alleine oder eine geeignete Mischung aus Standardlösung und Individualsoftware zum gewünschten Ergebnis führen. Die Vorteile von Individual Software sind dann Abbildung spezifischer Unternehmensabläufe, exakte Realisierung benötigter Funktionalität und Weiterentwicklung und Anpassung spezifischer Funktionalitäten. Und oft trifft die Kostenersparnis bei Fertigsoftware aus verschiedenen Gründen (Lizenzen, Customizing und Entwicklung von fehlender Restfunktionalität) auch nicht ein.
Die Kompetenzen der Software Manufaktur
Zur effizienten Unterstützung der Geschäftsabläufe von Kunden konzipiert und implementiert die Software Manufaktur zielgerichtete Lösungen und Services, die auf Geschäftsprozesse und Systemlandschaft zugeschnitten sind. Die Lösungen sind generell anbieter- und technologieunabhängig, jedoch sind Standards zur Investitionssicherung und ausschließlich moderne und zukunftssichere Technologien richtungsweisend.
Einige Kompetenzen und wichtige Maßnahmen im Überblick:
- Analyse der Anforderungen und zugrundeliegender Geschäftsprozesse (Funktionalität), Rahmenbedingungen (Ziele, IT-Landschaft, Mengengerüst, …) und Prioritäten als Entscheidungsgrundlage für Standard oder Individual Software und damit Anbieter- oder Technologiewahl.
- Design der Systemarchitektur, Benutzeroberfläche und Schnittstellen auf Basis von Standards und Entwurfsmustern.
- In der Regel werden Personen aus allen betroffenen Fachbereichen in den Entwicklungsprozess mit einbezogen. Das Fachteam formuliert dann die Anforderungen in einem gemeinsamen Dialog mit erfahrenen Experten aus der Manufaktur. Daraus wird ein technisches Grundkonzept entwickelt, das die Basis für die Umsetzung einer leistungsfähigen und bedarfsoptimierten Softwarelösung ist.
- Customizing, Implementierung und Inbetriebnahme der Systemteile auf Basis einer agilen Vorgehensweise gemäß der Priorisierung. Im Vordergrund stehen hier rasche und funktionierende Ergebnisse, sowie die Flexibilität, auf Kundenwünsche und sich ändernde Anforderungen unkompliziert antworten zu können.
- Entwicklung eines Betriebs-, Change Management, und Deployment Konzepts für das zuverlässige Funktionieren auch bei nachfolgenden Weiterentwicklungen und Änderungen. Ein Lifecycle Management soll zudem dafür sorgen, dass die Weiterentwicklung des Softwaresystems auch nach der Einführung überschaubar bleibt und kontrolliert erfolgt.
- Schulung, Bereitstellung von Dokumentation und Begleitung im Roll-Out.
- Parallel zu allen Maßnahmen erfolgen Projektplanung, -steuerung und -controlling sowie eine kontinuierliche Qualitätssicherung.
Einige Anwendungen im Überblick:
- Enterprise Content Management Systeme (ECMS) sind umfassende integrierte betriebliche Anwendungssysteme, deren Komponenten auch eigenständig sinnvoll nutzbar sind.
- Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur unternehmensweiten Verwaltung elektronischer Dokumente.
- Systeme zur Zusammenarbeit verteilter Teams (Kollaboration).
- Web Content Management System (CMS) und Portallösungen zur Erstellung und Verwaltung von Websites sowie einfachen Aktualisierung von Inhalten der Websites.
- Workflowmanagementsystem (BPM) zur Unterstützung und Automatisierung betrieblicher Arbeitsabläufe.
- Managementsysteme zur Verwaltung von Informationen und Ressourcen.
- Web Applikationen und „Rich Internet Applications“ (RIA).
